Vor ein paar Wochen hatte ich die wundervolle Möglichkeit das Diadora Headquartes in Italien zu besuchen. Es ist immer wieder spannend mal hinter die Kulissen des Sneakergames zu schauen und mehr über die Brand und die Produktion zu erfahren. Vor allem bei Diadora die nach über 15 Jahren ihre alte „In-house“ Produktionsanlage im italienischen Werk in Caerano di San Marco (Treviso) wieder in Betrieb genommen haben und somit die italienische Qualität mit MADE IN ITALY auf dem Weltmarkt wieder bekannt machen wollen. Mit den limited Collabos, die letztes Jahr mit Patta auf dem N9000 begonnen haben, haben die Italiener schon mal gute Vorarbeit geleistet. Immer mehr der besten Sneaker-Boutiquen weltweit haben sich in die Reihen der Collabo-Partner eingereiht und wie es aussieht werden es in Zukunft auch noch mehr.
Als wir morgens im Montebelluna Distrikt, nicht weit von Venedig, ankamen wurden wir erst mal im Diadora Museum in Empfang genommen. Neben einer Einführung vom Diadora CEO Enrico Moretti Polegato und einer Frage Antwort Runde durften wir uns anschließend im Museum umschauen. Zusehen gab es neben den original Werkzeugen aus dem Gründungsjahr 1948 auch viele der von den Athleten getragenen Schuhe und Trikots. Und von diesen Athleten gab es in der Geschichte von Diadora ziemlich viele. Diadora war auch das erste italienische Unternehmen, dass in den 70ern ein neues sports marketing Konzept mit testimonials angewendet hat. Marco Van Basten, Roberto Baggio, Bjorn Borg, George Weah, Boris Becker oder Ayrton Senna… sie alle haben Diadora getragen. Hat schon etwas beeindruckendes zwischen den ganzen Sachen der Sportgeschichte rumzulaufen.
Anschließend ging es in die Fabrikhalle, in der die ganzen MADE IN ITALY Schuhe produziert werden. Aber schaut euch erst mal die Fotos aus dem Museum an.

 

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Diadora Production Center

In der Fabrikhalle angekommen, haben wir erst mal eine kleine Tour von Rudy Comazzetto bekommen… dem Category manager Heritage and Lifestyle shoes & Project leader special project bei Diadora. An 18 Stationen wird der typische MADE IN ITALY Diadora Sneaker zusammengebaut und das sogar an teils Originalmaschinen. Somit sind die Schuhe in der Zusammensetzung, den hochwertigen Materialien und der Produktion absolut identisch mit den Originalen aus vergangener Zeit. Leider kann ich euch keine Detailshots von den einzelnen Stationen zeigen, da gerade eine neue Collabo für Anfang 2016 produziert wurde. Es sah aber alles sehr präzise, geduldig und gekonnt aus… keine Spur von Hektik. So muss man es auch wohl machen, um eine gute handmade Qualität zu erreichen.
Am Ende der Führung durch die Fabrik, erwartete uns noch eine Überraschung. Für die einzelnen Medienvertreter gab es ein Paar des Diadora V7000 OG mit dem eigenen Logo an der Seite vom Heel. Tja… und somit habe ich meinen eigenen sneakerb0b Diadora!!!
 

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Offices and Showrooms

Auf dem Weg vom Museum zur Fabrikhalle gingen wir natürlich auch an vielen Büros, Meetingräumen und Showrooms vorbei. Auch hier gab uns Rudy Comazzetto eine kleine Führung und erklärte wo was entwickelt und entschieden wird. Das große Ziel bei den Retro Runnern ist natürlich, dass der Schuh dem Original so weit wie möglich ähnlich ist. Bei dem 90s Pack bestehend aus dem N9000, S8000 und dem V7000 ist es Diadora durch verschiedene Methoden ganz gut gelungen. Ein großer Vorteil dabei ist auch, dass die Entwicklung und Produktion an einem Ort sind.
Es war ein super spannender Tag bei Diadora, für den ich mich nochmals bedanken will! Im nächsten Beitrag zeige ich euch noch was wir so am Abend und am nächsten Tag in Venedig getrieben haben.

 

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